Kindergarten

Kindergarten © Helene Souza / PIXELIO
Kindergarten © Helene Souza / PIXELIO

Irgendwann stellt sich für jede Mutter die Frage, wann der richtige Zeitpunkt für den Einstieg in das Berufsleben gekommen ist. Viele Frauen starten nach etwa einem Jahr wieder in ihren Job.

Doch wer betreut in der Arbeitszeit das Kleinkind? Dies ist natürlich abhängig vom Angebot am Wohnort. Neben einer Tagesmutter ist der Kindergarten die am meisten gewählte Form der Unterbringung.

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Geburtshaus Schöneberg

Hier kann der Nachwuchs zusammen mit anderen Kindern essen, spielen, Mittagsschlaf machen und Ausflüge erleben. Jeder Kindergarten verfolgt über ein eigenes Konzept. Über dieses Konzept sollte man sich im Vorfeld informieren. Die Anmeldung im Kindergarten sollte rechtzeitig erfolgen, in größeren Städten bereits während der Schwangerschaft.

Ohne Job kein Platz im Kindergarten

Es gilt: Nur, wer einen gültigen Arbeitsvertrag besitzt sowie die Aufnahme einer sonstigen Tätigkeit nachweisen kann, hat mit einem Kleinkind Anspruch auf eine Betreuung. Die tägliche Betreuungszeit wird individuell festgelegt. Familien, in denen die Eltern Vollzeit arbeiten, haben natürlich einen höheren Betreuungsbedarf. Dieser kann bis zu zehn Stunden pro Tag betragen.

Die Kosten für den Kindergarten richten sich nach der Stundenzahl sowie nach dem Einkommen der Eltern. Geringverdiener zahlen in einigen Gemeinden nur die Kosten für das Essen.

Abschied für Beide

Nicht selten ist der Eintritt des Kleinkindes in den Kindergarten ein Abschied für beide Seiten. Während der Nachwuchs zum ersten Mal außerhalb des gewohnten häuslichen Bereiches den Großteil seines Tages verbringt, bedeutet auch für die Mutter diese neue Phase schwierige Momente. Sie muss lernen, das Kind loszulassen.

Dieses Loslassen kann besonders beim Kleinkind zu vielen Tränen führen. So schwer es auch fällt: Davon sollte man sich als Elternteil nicht beirren lassen. Nach wenigen Tagen oder spätestens Wochen hat sich das Kind an die neue Umgebung gewöhnt. Auch die Erzieherinnen sind auf diese Situationen geschult und erleichtern den Einstieg für alle Seiten. Es ist als Elternteil möglich, bei Problemen die Eingewöhnung in den Kindergarten zu begleiten.

Schadet der Kindergarten meinem Kind?

Diese Frage stellen sich besonders Mütter sehr häufig. Sie können kaum glauben, dass ihr Kind ohne ihre ausschließliche Pflege ebenfalls gut gedeihen kann. Doch besonders Kleinkinder machen im Kindergarten große Entwicklungssprünge, die sie zu Hause vielleicht noch nicht so schnell gemacht hätten. Das Zusammensein mit anderen Kindern sowie vielfältige neue Reize wirken anregend und stimulierend.

Nicht zu vergessen ist der soziale Faktor. Kinder, die schon als Kleinkind den Kindergarten besucht haben, können sich eher zurück nehmen, sind umgänglicher und können sich gut in eine Gemeinschaft einfügen. Auch für die Eltern beginnt ein neuer Lebensabschnitt. Manchmal auch mit einem neuen Job. Schließlich verändern sich mit der Geburt eines Kindes die Prioritäten.

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