Gesundheitstipps für Kleinkinder

Gesundheitstipps für Kleinkinder © S. Hofschlaeger / PIXELIO
Gesundheitstipps für Kleinkinder © S. Hofschlaeger / PIXELIO

Kleinkinder sind noch nicht so immun und gesundheitlich geschützt wie ihre Eltern. Wenn Keime in der Luft liegen, fangen sie sich oft noch vor allen anderen die Erkältung ein oder werden ernsthafter krank. Damit Kleinkinder nicht unnötig oft erkranken, sollten Eltern frühzeitig vorbeugen und die Gesundheit der Kinder stärken.

Frische und synthetische Vitamine

Vitamine sind essenziell für den Speiseplan eines jeden Menschen, vor allem aber für den des Kindes. Viele Vitamine, allen voran Vitamin C, werden ins Immunsystem eingebaut und sorgen dort dafür, dass Erreger rechtzeitig abgetötet werden, bevor sie krank machen können. Da insbesondere Kleinkinder ihnen ausgesetzt sind, braucht ihr Körper alle Vitamine, die er bekommen kann: Denn solange er genug Bausteine hat, kann er auch genug Abwehrzellen produzieren.

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Vitamine sind am besten, wenn sie frisch gegeben werden, also in Form von Gemüse. Zitrusfrüchte enthalten besonders viel Vitamin C und sollten den Kindern daher angeboten werden. Speziell für Kleinkinder, die beim Essen sehr wählerisch sind, gibt es auch Vitamin-Präparate. Diese sind als Tabletten oder Saft zu bekommen, die gut schmecken und daher lieber von den Kindern gegessen werden als frische Vitaminquellen. Allerdings können sie diese auch nie ganz ersetzen.

Warme Kleidung

Fehlender Schutz vor extremen Witterungsbedingungen schwächt das Immunsystem und macht vor allem Kleinkinder leichter angreifbar. Deswegen müssen Eltern das Kind lieber etwas wärmer als zu kühl einkleiden, wenn es nach draußen geht.

Vor allem im Winter ist das wichtig: Handschuhe, Schals und Mützen gehören zur Grundausstattung. Selbst im Frühling und Herbst besteht man lieber einmal zu oft als einmal zu wenig auf die Jacke.

Kleinkinder und Schmutz

Viele Eltern lassen ihre Kinder bewusst nicht in schmutzigem Milieu spielen, da sie befürchten, dass es sich Keime einfangen könnte. Das ist natürlich richtig, denn in der Erde befinden sich Krankheitserreger. Da Verletzungsgefahr besteht, dürfen Kinder vor ihrer Tetanus-Impfung nicht draußen spielen, da sie sich andernfalls eine gefährliche Erkrankung einfangen. Wenn sie diesen Schutz jedoch haben, sollten sie sogar draußen spielen.

Die eine oder andere Erkältung werden sie sich vermutlich einfangen, doch sie stärken im Endeffekt nur das Immunsystem. Deswegen darf es höchstens ärgerlich sein, wenn die Kinder im Dreck spielen wollen – verbieten sollte man es ihnen aber nicht.

Impfungen – gut oder nicht?

Manche Eltern lassen ihre Kinder lieber nicht gegen alles impfen, was der Arzt vorschlägt. Impfungen sind immerhin Medikation, und der Körper des Kleinkindes ist sehr empfindlich.

Allerdings geht die Schulmedizin heute davon aus, dass Impfungen erforderlich sind, vor allem die Grundimpfungen. Wenn der Kinderarzt eine weitere Impfung vorschlägt, die nicht zwingend notwendig ist, müssen Eltern das nicht annehmen, wenn sie nicht möchten.

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