Planschbecken: Badespaß für Kleinkinder

Planschbecken
Planschbecken Foto: LightStalker / Pixabay

Worauf ist beim Kauf von Planschbecken zu achten?

In wenigen Monaten beginnt endlich wieder die wärmere Jahreszeit und die Gartenpools werden aus ihren Winterquartieren geholt. Dabei erfreuen sich nicht nur Erwachsene am kühlen Nass, sondern vor allem auch kleinere Kinder. Damit sich die lieben Kleinen aber nicht nur rundum wohlfühlen, sondern auch sicher sind, gibt es jedoch einiges beim Kauf zu beachten.

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Material und Verarbeitung von Kinderplanschbecken

Das Material der Kinderpools und dessen Verarbeitung sollten möglichst hochwertig sein, damit der Badespaß nicht nach wenigen Tagen schon wieder vorbei ist, weil der Pool ein Loch hat. Zudem sollten die Becken frei von Gerüchen und deren Ausdünstungen sein, wofür es spezielle Ausführungen gibt. Achten Sie darauf, dass das Planschbecken möglichst über ein TÜV-Siegel verfügt und mit dem Zusatz „Phtlatate-Free“ gekennzeichnet ist. Dies ist ein Gütesiegel, welches für gesundheits- und umweltbewusste Produkte steht.

Kindersicherheit im Planschbecken

Die Sicherheit von Kleinkindern sollte beim Baden im kühlen Nass an oberster Stelle stehen, denn besonders kleinere Kinder können Gefahren noch nicht richtig abschätzen. Wählen Sie daher am besten ein Becken mit niedrigem Füllstand für Wasser und einem möglichst gepolsterten Poolboden.

Dass Kinder in flachem Wasser nicht ertrinken können, ist übrigens ein fataler Irrtum! Auch wenn ein kleines Kind im Pool sitzt, kann es sehr leicht nach hinten kippen und dabei ertrinken. Als Eltern sollten Sie daher stets ein Auge auf Ihre Kinder beim Baden und Spielen haben. Achten Sie außerdem auf einen rutschsicheren Poolboden, damit beim Ein- und Aussteigen möglichst keine Unfälle passieren.

Ausstattung und Größe des Kinderpools auf das Kind abstimmen

Wenn die Kinder bereits etwas älter sind, dann kann ein Pool meist nicht groß genug sein. Bei Babys und kleineren Kindern ist das jedoch anders. Wählen Sie daher am besten ein Planschbecken, welches nicht mehr als 50 Liter Wasser fasst. Die Höhe des Wassers sollte den Kleinen dabei nicht weiter als bis zum Bauch reichen, wenn diese im Pool sitzen. So sorgen Sie gleichzeitig auch dafür, dass noch genügend Bewegungsfreiheit zum Spielen bleibt.

Für kleine Kinder gibt es zudem spezielle Pools, bei welchen der Boden aufgeblasen werden kann. Wenn Ihr Kind im Pool hinfällt, wird auf diese Weise der Aufprall ein wenig abgedämpft. Auch ein Sonnendach für den Kinderpool bzw. eine integrierte Überdachung ist zu empfehlen. Damit sind die Kinder optimal vor UV-Strahlung geschützt, außerdem landen weniger herabfallende Blätter von Bäumen im Wasser. Wenn Sie die Überdachung nicht selbst bauen wollen, können Sie auch fertige Planschbecken mit kleinen Häuschen oder einem Dach kaufen. Geeignete Modelle sind zum Beispiel unter https://www.top-poolstore.de/planschbecken verfügbar.

Auch an zusätzlichem Spielzeug fürs Wasser sollte es nicht fehlen. Beliebt sind zum Beispiel aufblasbare Schwimmtiere oder kleine Bälle. Aber auch das klassische Sandkastenspielzeug wie Eimer und Förmchen kann im Planschbecken verwendet werden. Zusätzliche Freude bereiten meist auch Wassersprüh-Spielzeuge.

Weitere wichtige Hinweise für Ihr Planschbecken

Badespaß für Kinder
Badespaß für Kinder Foto: Brandon Morgan on Unsplash

Achten Sie auf den richtigen Standort!

Erwachsene freuen sich meist über einen längeren Aufenthalt in der Sonne, bei Kindern sollten Sie da jedoch vorsichtig sein, denn ihrem Körper kann die Strahlung massiv schaden. Die Haut ist noch zart und sehr empfindlich, wodurch Sonneneinstrahlung bereits nach wenigen Minuten zu einem gefährlichen Sonnenbrand führen kann. Nutzen Sie daher am besten einen Standort im Halbschatten und schützen Sie Ihr Kind zusätzlich mit Sonnencreme (LSF 50+), passender Kleidung und einem Sonnendach vor der Strahlung.

Achten Sie darüber hinaus darauf, dass der Boden unter dem Pool nicht zu uneben und möglichst frei von Steinen oder anderen spitzen Gegenständen ist. Darunter würde nicht nur das Material Ihres Planschbeckens leiden, sondern auch Ihr Kind kann sich daran verletzen. Um ganz sicher zu gehen, verwenden Sie zusätzlich im besten Fall noch eine passende Bodenplane zum Unterlegen.

Leitungswasser fürs Planschbecken verwenden und Kind an die Temperaturen gewöhnen

Nehmen Sie am besten Abstand davon, das Planschbecken für Ihr Kind mit Regenwasser zu befüllen, auch wenn das noch so verlockend und sparsam klingt. Das Wasser der Regentonne kann Keime enthalten, was Magen-Darm-Erkrankungen auslösen kann, schließlich schlucken Kinder beim Baden und Spielen auch gern einmal eine kleinere oder größere Menge Wasser. Verwenden Sie aus diesem Grund besser Leitungswasser und befüllen Sie das Becken täglich frisch, das verringert die Keimgefahr besonders in einem heißen Sommer. Da die Becken recht klein sind und nicht so viel Wasser fassen, legt sich das glücklicherweise auch nicht so sehr auf den Geldbeutel.

Gewöhnen Sie das Kind auch langsam an die Temperaturen im Planschbecken. Wenn ein sehr erhitztes Kleinkind ins Becken gesetzt wird, kann es sich schnell erkälten oder einen Hitzekollaps erleiden. Um den Kreislauf an die Temperaturen zu gewöhnen, werden daher am besten als erstes die Füße eingetaucht. Anschließend können Arme und Beine befeuchtet werden.

Am angenehmsten für kleine Kinder sind übrigens Wassertemperaturen um die 35 Grad. So erschrecken Kinder nicht vor der Kälte und unterkühlen nicht zu schnell. Achten Sie dennoch darauf, das Bad nicht zu sehr auszudehnen, auch wenn das den Kindern meist nicht so gut gefällt. Durch zu langes Baden verliert die Haut schnell an Fett und Feuchtigkeit, was zum Frieren führt. Nach dem Baden stets abtrocknen und wärmende Kleidung anziehen, damit sich die Körpertemperatur wiederherstellen kann.

Regelmäßige Reinigung des Planschbeckens

Damit Ihren Kleinen das Baden im Pool lange Freude macht, sollten Sie dieses regelmäßig gründlich reinigen. Lassen Sie am Ende des Badetags am besten das Wasser heraus und spülen Sie das Becken kurz mit frischem Wasser aus. Einmal pro Woche sollten Sie das Becken zusätzlich mit einem milden Reinigungsmittel säubern, denn es können Kalkablagerungen und Algen entstehen. Auf diese Weise steht dem sommerlichen Badevergnügen garantiert nichts mehr im Wege, wenn denn zusätzlich auch das Wetter mitspielt.

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