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Verstopfung

Verstopfung. © Kurt Michel / PIXELIO Verstopfung. © Kurt Michel / PIXELIO

Etwa ein Drittel aller schwangeren Frauen leiden während ihrer Schwangerschaft an diesem unangenehmen Magen-Darm Problem. Es ist eins der häufigsten Probleme in einer Schwangerschaft.

In Folge einer Verstopfung, auch als Obstipation bezeichnet, können Bauchschmerzen, Völlegefühl und Blähungen auftreten. Sollten Sie weniger als drei mal in einer Woche Stuhlgang oder keine vollständige Darmentleerung haben, besteht der Verdacht einer Verstopfung.

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Verstopfung – kann durch mehrere Faktoren verursacht erden

Verstopfung während der Schwangerschaft entsteht hauptsächlich durch die Verschiebung des Hormonhaushaltes. Die weiblichen Sexualhormone werden in dieser Zeit vermehrt produziert und verringern die Bewegungen der inneren Muskulatur. Auch die Darmaktivität wird durch diese Hormone verlangsamt. Durch den verlangsamten Weitertransport wird dem Stuhlgang Wasser entzogen. Dies hat zur Folge, dass der Stuhl hart und trocken wird und sich nur schwer ausscheiden lässt. Durch starkes Pressen während des Stuhlgangs können Hämorrhoiden entstehen, die sehr schmerzhaft sind und starken Juckreiz verursachen können.

Ebenso kann durch mangelnde Bewegung, zu wenig Flüssigkeit und falsche Essgewohnheiten während der Schwangerschaft eine Verstopfung entstehen. Stress und Angst bilden weitere Faktoren für eine Verstopfung.

Das Wohlbefinden leidet unter einer Verstopfung

Oft können mehrere Tage zwischen den einzelnen Stuhlgängen vergehen. Sie fühlen sich unwohl, leiden unter Blähungen, Übel und Müdigkeit. Auch Blutungen im Enddarmbereich kann der harte Stuhlgang verursachen. Ist keine Besserung erkennbar sollten Sie auch in jedem Fall ärztlichen Rat einholen, da solche Beschwerden durch eine andere Krankheit hervorgerufen werden können.

Abhilfe bei Verstopfung

  • Essen Sie in erster Linie mehr Ballaststoffe wie Vollkornbrot.  Auch Obst, Feigen und Pflaumen, regen die Verdauung an. Schließen Sie Joghurt, Milch und Quark mit in Ihre Ernährung ein.
  • Ein Abführmittel sollten Sie nur in Absprache mit einem Arzt einnehmen, denn es kann bei zu hoher Dosis oder längerer Anwendung Schäden im Magen-Darm Trakt verursachen. Chronische Darmerkrankungen sind die Folge. Durch die vermehrte Ausscheidung verliert Ihr Körper mehr und mehr  an Flüssigkeit und Salzen. Auch ein Kaliummangel kann in Erscheinung treten. Meistens wird durch die Einnahme von Abführmittel der Darm noch träger.
  • Als Alternative können Sie auch abführende Zäpfchen benutzen oder Sie lassen sich einen Einlauf geben.
  • Sprechen Sie diesbezüglich trotzdem mit Ihrem Arzt, er wird Ihnen die wichtigsten Informationen darüber geben können.
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