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Schwangerschaftshormon hCG

Schwangerschaftshormon hCG. © androm31 / PIXELIO Schwangerschaftshormon hCG. © androm31 / PIXELIO

Beim humanen Choriongonadotropin (kurz hCG) handelt es sich um ein Peptidhormon. Ein Peptidhormon verfügt über eine eigene Eiweißstruktur. Es ist fettunlöslich. Genauer gesagt handelt es sich also um ein spezielles Eiweiß, das Hormonfunktionen übernimmt. Dabei handelt es sich dann um bestimmte Botenfunktionen, die bestimmte Vorgänge im menschlichen Körper bewirken.

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HCG entsteht nur während der Schwangerschaft

Das hCG wird nur während der Schwangerschaft im menschlichen Körper gebildet. Die Bildung findet in der Plazenta, also im Mutterkuchen, der die Versorgung des Kindes gewährleistet, statt. Das hCG ist für die Erhaltung der Schwangerschaft verantwortlich.

Während der Schwangerschaft übernimmt das hCG eine spezielle Funktion. Diese verläuft unterschiedlich je nach Schwangerschaftsalter. Etwa in der Mitte des fünften Tages nach der Befruchtung (ca. 114 Stunden nach der Befruchtung) wird eine spezielle Form des hCG produziert. Dabei handelt es sich um hyperglycosyliertes hCG. Diese Form des hCG ist dafür verantwortlich, dass die Einnistung der befruchteten Eizelle in der Gebärmutterschleimhaut erfolgen kann. Bis zu dieser Zeit hat sich die befruchtete Eizelle auf dem Weg in die Gebärmutter befunden. Sie legte jedoch nicht nur den Weg vom Eileiter bis zur Gebärmutter zurück, sie entwickelte sich auch zu einer Blastozyste. Bei einer Blastozyste handelt es sich um ein Entwicklungsstadium.

Um die Einnistung vollziehen zu können, entwickeln sich einige Zellen der Blastozyste zu einkernigen Zytotrophoblastzellen. In diesen speziellen Zellen wird vorrangig das hyperglycosylierte hCG gebildet. Nun kann es zum Kontakt zwischen der Blastozyste und der Schleimhaut der Gebärmutter kommen. Die einkernigen Zytotrophoblastzellen entwickeln sich zu einem vielkernigen Synzytiotrophoblasten. Darin beginnt sogleich die Bildung des biologisch aktiven hCGs. Nun kann die Bildung des primären Chorions beginnen. Dabei handelt es sich um die äußere Schicht der Fruchthülle um den Embryo. Das Chorion, das zu Deutsch als Zottenhaut bezeichnet wird, geht mit Hilfe seiner Zotten eine feste Verbindung mit der Gebärmutterschleimhaut ein und stellt somit den embryonalen Teil des Mutterkuchens, der für die Versorgung des Embryos verantwortlich ist.

Keine Menstruation während der Schwangerschaft

Eine weitere Aufgabe des hCGs besteht darin, dass der Gelbkörper stimuliert wird. Dadurch kommt es im Eierstock zur Ausschüttung des Hormons Progesteron. Dieses Hormon ist dafür verantwortlich, dass sich die Schleimhaut im Uterus aufbaut. Außerdem wird durch dieses Hormon eine negative Rückkopplung zur Hypophyse gesandt, welche dann den Eierstöcken signalisiert, dass für die nächste Zeit keine Eisprünge nötig sind. Dadurch bleibt die Menstruation aus.

Die Konzentration an hCG steigt an bis zur 10. Woche einer Schwangerschaft

Während der ersten Schwangerschaftswochen steigt die Konzentration an hCG im Blut ständig weiter an. So ist alle zwei Tage eine Verdopplung der Konzentration zu erkennen. Zwischen der achten und zehnten Woche der Schwangerschaft erreicht die hCG-Konzentration ihren Höhepunkt und wird anschließend allmählich wieder gesenkt. In dieser Zeit entwickelt sich die Plazenta so weit, dass sie selbst in der Lage ist, das schwangerschaftshaltende Hormon Progesteron zu bilden. Bis dahin übernimmt der Gelbkörper die Bildung dieses Hormons. Dieser Zeitraum kann sich bis zum vierten Monat der Schwangerschaft erstrecken.

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