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Krampfadern

Krampfadern. Foto: Peter Smola / pixelio.de Krampfadern. Foto: Peter Smola / pixelio.de

Krampfadern sind eine der häufigsten Beschwerden in einer Schwangerschaft. 50 Prozent aller schwangeren Frauen sind davon betroffen. Besonders anfällig sind Frauen, die eine familiäre Veranlagung zu Krampfadern haben oder mehrere Kinder erwarten. Beraten Sie sich in diesem Fall schon vorab mit Ihrem Arzt oder mit Ihrer Hebamme. Krampfadern können an bestimmten Regionen des Körpers sehr schmerzhaft sein und starken Juckreiz mit sich bringen. In der Medizin werden Krampfadern als Varikosen bezeichnet.

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Wie entstehen Krampfadern?

Krampfadern können entstehen durch viele verschiedene Faktoren wie, konstitutionelle Veranlagungen, Weitstellung der Gefäße ebenso durch die hormonellbedingte Gewebeauflockerung. Auch der Blutanteil im Körper steigt an und erzeugt Druck. Es kann zu einem Rückstau der Venen kommen.

Außerdem wird durch das Anwachsen der Gebärmutter der Druck auf die untere Hohlvene erhöht und dadurch auch auf die Beinvenen. Hierdurch wird die Entstehung von Krampfadern begünstigt.

Zusätzlich ist die fehlende Bewegung und langes Stehen ein Grund dafür, dass sich Krampfadern bilden können.

Außerdem müssen die Gefäße bis zu 20 Prozent mehr Blut transportieren um Gebärmutter und Kind ausreichend zu versorgen. Durch zusätzliche Verstopfungen kann der Blutfluss noch weiter behindert werden.

Krampfadern treten schon sehr früh in einer Schwangerschaft auf. Sie entstehen in der Regel an den Beinen, aber  auch am After und an der Vagina können sie auftreten. Krampfadern am After werden auch als Hämorrhoiden bezeichnet. Sie können deutlich schmerzhafter sein und stark jucken.

Krampfadern müssen auch behandelt werden

Sind die Krampfadern sehr schmerzhaft und die Venen deutlich verstopft, suchen Sie sofort einen Arzt auf oder begeben Sie sich in ein Krankenhaus. Auch Entzündungen der Krampfadern können bei schwangeren Frauen häufiger vor kommen als bei Nichtschwangeren.

In besonders schlimmen Fällen müssen  Krampfadern vom Arzt entleert werden, indem er Sie mit einem Schnitt öffnet und somit das geronnene Blut abfließen kann.
In manchen Fällen sind die angenommen Krampfadern auch nur stark geweitete Venen, die ohne Behandlung nach der Schwangerschaft rückstandslos verschwinden. Während der Schwangerschaft sollten Sie bestehende Krampfadern weder operieren noch veröden.

Krampfadern können auch gefährlich werden

Krampfadern sollte man aber in jedem Fall ernst nehmen, denn es können ohne Behandlung Komplikationen wie Entzündungen, Thrombose oder Beingeschwüre auftreten. Gerade während der Wochenbettbehandlung und besonders nach einem Kaiserschnitt oder großen Blutverlusten.

Was kann man gegen die Krampfadern tun

  • Vermeiden Sie unnötiges langes Stehen und bewegen Sie sich möglichst viel. Laufen ist eine sehr gute Methode gegen Krampfadern, auch wenn es ab und an ein wenig schwer fallen könnte in der Schwangerschaft.
  • Halten Sie öfters mal am Tag die Beine hoch und machen Sie regelmäßig Bein und Fußgymnastik. Schlafen Sie auch in der Nacht mit etwas höher gelagerten Beinen. Klopfen Sie die Beine nach dem hochlagern regelmäßig ab und streichen Sie sie zum Herzen hinaus.
  • Massieren Sie mit einer trockenen Bürste ihre betroffenen Stellen, es fördert die Durchblutung der Beine. Auch Massagen mit den richtigen Salben und Ölen kann Krampfadern verhindern. Sprechen Sie hier mit Ihrer Hebamme welche Salben und Öle Sie während der Schwangerschaft nehmen dürfen und welchen nicht.
  • Salben, Öle und andere Medikamente gegen Krampfadern sollten Sie nur in Absprache mit Ihrem Arzt oder Ihrer Hebamme nutzen.
  • In besonders schweren Fällen von Krampfadern können Sie auch eine Stützstrumpfose oder Stützstrümpfe in Betracht ziehen. Fragen Sie Ihre Hebamme nach einer solchen Methode.
  • Kaltes Abduschen und eine Ballaststoffreiche Ernährung können helfen Krampfadern vorzubeugen.
  • Achten Sie zusätzlich darauf, dass Sie genügend Vitamin C zu sich nehmen.
  • Vermeiden Sie Kniestrümpfe und achten Sie auf einen faltenfreien Sitz. Jede unnötige Druckstelle sollten sie vermeiden.
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